Hochbau
am Puls der Zeit.

Badresidenz Hirschen, Ennetbaden

  • 13.10.2020
    Neubau EFH Hybridbauweise
    am Zürichsee

    Baustil

    Das Gebäude lässt sich den Bauwerken der Moderne zuordnen. Dieser experimentelle Bau basiert auf den Erkenntnissen des case study no 8 von Charles und Ray Eames mit neuzeitlichen Expressionen, den lokalen- und klimabedingten Begebenheiten. Gewünscht war ein gradliniger Bau mit grossflächigen Glaselementen, um der spektakulären Lage gerecht zu werden.

    Kontruktion

    Die Hybridbauweise (Kombination aus Stahl, Holz und Beton) lässt eine ungeahnte, ruhige Raumspannung entstehen. Die Holzdeckenelemente wurden im Zuge der Rohbauphase auf das Stahlskelett aufgebracht. Sie dienen als Deckenschalung aber auch als Akustikabsorptionselement. Das Primärtragwerk aus Stahl übernimmt die Gebäudelast. Das Sekundärtragwerk nimmt die Fassadenlast auf und lässt damit die spielerische Anordnung einer stützenfreien – und über 2 Gebäudeecken führende Senkfrontenanlage zu. Der privaten Bauherrschaft war es ein grosses Anliegen, die einzigartige Lage und Aussicht in ihren Wohnbereich miteinzubeziehen und damit eine fulminante inside/out Situation zu schaffen.

    Spezielle Wandverkleidungen

    Kunstvoll wurden die von der Stahlkonstruktion getragenen Wände mit verschiedenen Holzarten hervorgehoben. Der Architekt verstand es ausgezeichnet, im Wohngeschoss Amber, kaukasisches Wurzelholz, japanische Esche und französische Kirsche zu inszenieren.

     
    BauherrBAUKONSORTIUM GSTEIG / c/o Gianesi + Hofmann AG
    Architekt Entwurf: Meili & Peter Architekten AG / Ausführung: raumlabor.ch
    NutzungEFH
    ArbeitsumfangProjektentwicklung, Projektleitung, Bauleitung
    Bauzeit2017 - 2019